Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat seinen Militärsekretär, Generalmajor Roman Gofman, zum neuen Leiter des Geheimdienstes Mossad ernannt. Ein Beratungsausschuss für höhere Ernennungen bestätigte Gofmans Kandidatur am Sonntag, wodurch der Weg für seine Ernennung am 2. Juni 2026 geebnet ist.
Der 49-jährige General wird David Barnea ablösen, der den israelischen Geheimdienst seit 2021 geleitet hat. Gofmans Ernennung stellt das letzte Puzzleteil in Netanyahus umfassender Umstrukturierung der israelischen Sicherheitsbehörden nach den Hamas-Angriffen vom 7. Oktober 2023 dar.
Nach der Bestätigung durch den Ausschuss unterzeichnete Ministerpräsident Benjamin Netanyahu das Ernennungsschreiben für den nächsten Mossad-Chef, Generalmajor Roman Gofman, der sein Amt am 2. Juni 2026 für eine Amtszeit von fünf Jahren antreten wird.
Büro Netanyahus — Yedioth Ahronoth
Gofman wurde 1976 in Belarus geboren und wanderte im Alter von 14 Jahren nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion nach Israel aus. Er baute seine militärische Laufbahn in Panzerverbänden auf, diente als Panzerkommandant an mehreren Fronten und führte die 7. Panzerbrigade, bevor er im April 2024 Netanyahus Militärsekretär wurde.
Gofmans prägendster Moment war während der Anschläge vom 7. Oktober. Als Hamas-Milizen in den Süden Israels eindrangen, verließ er sein Haus in Ashdod und schloss sich freiwilligen Polizeikräften an der Kreuzung Sha'ar HaNegev an, wo er bei der Bekämpfung der Angreifer schwer verwundet wurde. Netanyahu bezeichnete ihn als den höchsten Offizier, der an diesem Tag auf das Schlachtfeld eilte.
Stellt die Ernennung als prozedurale Entwicklung dar und betont den Bestätigungsprozess durch den Ausschuss sowie Gofmans militärische Qualifikationen. Rahmt die Geschichte innerhalb der üblichen Regierungsübergangsprotokolle ein, ohne politische Implikationen hervorzuheben.