Präsident Donald Trump erklärte, dass ein Austritt der Vereinigten Staaten aus der NATO nun 'nicht mehr verhandelbar' sei, und verschärfte damit seine Kritik an europäischen Verbündeten, die sich geweigert hatten, militärische Maßnahmen der USA gegen den Iran zu unterstützen.
In einem Interview mit The Telegraph bezeichnete Trump das transatlantische Bündnis als ineffektiv und stellte dessen strategischen Wert infrage, nachdem wichtige NATO-Mitglieder sich geweigert hatten, bei der Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu helfen, die der Iran seit Wochen effektiv blockiert.
Oh ja, ich würde sagen, [das ist] nicht mehr verhandelbar. Ich ließ mich nie von der NATO überzeugen. Ich wusste immer, dass sie ein Papiertiger sind, und übrigens weiß auch Putin das.
Donald Trump — The Telegraph
Der Streit dreht sich um die Schließung der strategisch wichtigen Wasserstraße durch den Iran, durch die etwa 20 % des weltweiten Öls fließen. Die Blockade hat die Energiepreise weltweit in die Höhe getrieben, wobei der Rohölpreis auf 120 Dollar pro Barrel stieg und der US-Benzinpreis über 4 Dollar pro Gallone kletterte. Trump hatte NATO-Verbündete gedrängt, sich an Bemühungen zur Aufhebung der iranischen Blockade zu beteiligen, doch die meisten lehnten ab.
Besonders hart ging Trump mit Großbritannien ins Gericht, indem er die Fähigkeiten der Royal Navy infrage stellte und die Entscheidung von Premierminister Keir Starmer kritisierte, das Land aus dem Konflikt herauszuhalten.
Rahmt Trumps Drohungen als 'außergewöhnliche Angriffe' auf Verbündete ein und betont Starmer's besonnene Reaktion. Hebt die historische Wirksamkeit der NATO und Großbritanniens Engagement für nationale Interessen hervor.