Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un unterstützte während hochrangiger diplomatischer Gespräche mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi in Pjöngjang am Freitag Chinas Vision einer multipolaren Weltordnung.

Kim sprach sich ausdrücklich für Pekings Territorialansprüche über Taiwan aus und versprach volle Unterstützung für Chinas „Ein-China-Prinzip“ – die offizielle Position, dass Taiwan ein untrennbarer Teil des chinesischen Territoriums bleibt. Diese Unterstützung signalisiert eine vertiefte Koordination zwischen den Verbündeten, während beide Staaten mit wachsenden Spannungen gegenüber den Vereinigten Staaten umgehen.

Angesichts einer turbulenten und komplexen internationalen Lage sollten China und Nordkorea die Kommunikation und Koordination zu wichtigen internationalen und regionalen Angelegenheiten weiter stärken

Wang Yi, chinesischer Außenminister — Chinesisches Außenministerium

Das Treffen markierte Wangs zweitägigen Besuch in Nordkorea, bei dem er erklärte, dass die bilateralen Beziehungen nach dem Gipfel zwischen Kim und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping im vergangenen Jahr in eine „neue Phase“ eintreten würden. Dies stellt das erste Treffen Kims mit Xi seit sechs Jahren dar und unterstreicht die erneuerte diplomatische Dynamik zwischen Peking und Pjöngjang.

Kim legte Nordkoreas Positionen zu nicht näher bezeichneten regionalen und internationalen Fragen von gemeinsamem Interesse dar und betonte, dass die nachhaltige Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern in der aktuellen geopolitischen Lage noch wichtiger geworden sei. Die vage Sprache deutet auf eine Abstimmung zu sensiblen Themen wie Sanktionen, regionale Sicherheit und Reaktionen auf westlichen Druck hin.

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The Hindu beschreibt dies als routinemäßige diplomatische Gespräche zwischen traditionellen Verbündeten und betont die prozeduralen Aspekte des Treffens sowie Kims Unterstützung für Chinas Territorialpositionen. Die Berichterstattung spiegelt Indiens blockfreie Haltung im Wettbewerb der Großmächte wider und stellt die Entwicklungen ohne wertende Kommentare zu den breiteren Auswirkungen auf die regionale Stabilität dar.