Iranische Raketenattacken haben israelische Luftabwehrsysteme nahe einer entscheidenden Atomanlage zum ersten Mal durchbrochen und markieren eine erhebliche Eskalation der regionalen Spannungen. Dies wirft ernsthafte Fragen zur Sicherheit sensibler Atomanlagen im volatilen Nahen Osten auf.
Das beispiellose Eindringen von Raketen ereignete sich während koordinierter Anschläge, die am Samstag zwei südliche israelische Städte ins Visier nahmen und nach Angaben von Sanitätern mehr als 100 Menschen verletzten. Die Anschläge legten kritische Schwachstellen in Israels mehrschichtigem Luftabwehrsystem bloß, das bislang eine beeindruckende Abschussquote gegen verschiedene Projektilbedrohungen vorweisen konnte.