Italiens Premierministerin Giorgia Meloni erlitt am Montag einen erheblichen politischen Rückschlag, als Wähler die von ihrer Regierung vorgeschlagene Justizreform in einem landesweiten Referendum entscheidend ablehnten. Die Niederlage stellt den ersten großen Wahlrückschlag von Melonis Regierung seit ihrer Amtsübernahme 2022 dar.
Vorläufige Ergebnisse deuteten darauf hin, dass eine klare Mehrheit der italienischen Wähler die verfassungsrechtlichen Änderungen ablehnte, die das Justizsystem des Landes umstrukturiert hätten. Die vorgeschlagenen Reformen zielten darauf ab, die Zusammensetzung und Befugnisse von Italiens Justizkontrollorganen zu verändern – Maßnahmen, die Melonis Regierung als notwendig zur Verbesserung der Effizienz und Rechenschaftspflicht des Justizwesens darstellte.