Drei bewaffnete Angreifer starteten am Dienstag einen Angriff nahe dem israelischen Konsulat in Istanbul. Dabei kam es zu einer tödlichen Schießerei mit türkischen Polizisten, bei der ein Angreifer getötet und zwei weitere verletzt wurden.

Die Täter waren aus der nahegelegenen Stadt Izmit mit einem Mietfahrzeug nach Istanbul angereist. Sie führten langläufige Waffen mit sich und trugen Tarnkleidung mit Rucksäcken. Gegen Mittagszeit eröffneten sie in der Nähe des Gebäudes, in dem sich das Konsulat im Stadtteil Beşiktaş befindet, das Feuer auf Polizisten.

Zwei Polizisten wurden bei dem zehnminütigen Schusswechsel leicht verletzt. Videoaufnahmen zeigten, wie sich ein Polizist nach einem Schuss hinter einem Baum in Deckung brachte, während ein anderer seine Waffe zog, als Schüsse durch das Geschäftsviertel hallten.

"Dieser hinterhältige Angriff wird unseren Glauben und unsere Entschlossenheit, ein 'terrorfreies Türkei' zu erreichen, niemals schwächen."

Die Identitäten der Terroristen wurden festgestellt. Es wurde ermittelt, dass die Personen, die mit einem Mietfahrzeug aus Izmit nach Istanbul kamen, Verbindungen zu einer Organisation haben, die Religion instrumentalisiert; zudem wurde festgestellt, dass einer der beiden Brüder, die zu den Terroristen gehören, Vorstrafen im Zusammenhang mit Drogen hat.

Mustafa Çiftçi, Innenminister — The Independent

Die türkischen Behörden identifizierten zwei der Angreifer als Brüder, wobei einer bereits wegen Drogenvergehen vorbestraft war. Offizielle deuteten Verbindungen zu einer religiös-extremistischen Organisation an, nannten jedoch nicht den Namen der Gruppe. Türkische Medien spekulierten jedoch über mögliche Verbindungen zum Islamischen Staat.

◈ So sieht die Welt diese Nachricht8 perspektiven
Überwiegend Analytisch7 Analytisch1 Kritisch
🇬🇧United Kingdom
The Independent
Analytisch

Rahmt den Vorfall als Sicherheitsangelegenheit im Kontext der angespannten türkisch-israelischen Beziehungen ein. Betont die Identifizierung der Angreifer und deren Verbindungen zu religiösem Extremismus. Setzt den Angriff in den Rahmen der seit Beginn des Gaza-Kriegs verschlechterten bilateralen Beziehungen.