Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado verteidigte ihre Entscheidung, ihre Nobelpreis-Medaille für Frieden an US-Präsident Donald Trump zu übergeben. Sie betonte, dass sie keine Reue über diese symbolische Geste habe, die sie im Januar vorgenommen hatte.

Bei einer Konferenz in Madrid am Samstag lobte Machado Trumps Militäroperation, die zur Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro in Caracas führte. Die Operation fand nur zwei Wochen vor ihrem Treffen mit Trump im Weißen Haus statt.

Es gibt einen Führer in der Welt, einen Staatschef, der das Leben der Bürger seines Landes für die Freiheit Venezuelas riskiert hat

María Corina Machado — AFP

Machado, die 2025 den Friedensnobelpreis für ihren Einsatz zur Wiederherstellung demokratischer Rechte in Venezuela erhalten hatte, lebte zuvor im Verborgenen, bevor sie im Dezember nach Oslo reiste, um die Auszeichnung entgegenzunehmen. Im Januar traf sie Trump im Weißen Haus, wo sie ihm die Medaille des Preises überreichte.

Das Norwegische Nobelkomitee klärte nach der Übergabe klar, dass der Friedensnobelpreis nicht aberkannt, geteilt oder an andere übertragen werden kann – trotz der symbolischen Geste von Machado. Trump, der seit langem nach dem Friedensnobelpreis strebt, bezeichnete die Übergabe als eine wunderbare Geste des gegenseitigen Respekts.

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Al Jazeera stellt die Geschichte als eine klare diplomatische Meldung dar, die Machados Trotz und Trumps Militäroperation ohne wertende Kommentare betont. Die mittelöstliche Perspektive legt den Fokus auf die geopolitischen Auswirkungen des US-Militäreinsatzes in Lateinamerika und präsentiert die Aussagen beider Seiten gleichwertig, wobei der breitere Kontext des amerikanischen Interventionismus berücksichtigt wird.

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