US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte am Mittwoch einen entscheidenden militärischen Sieg über den Iran und behauptete, Teherans Raketenprogramm sei nach einem zweiwöchigen Waffenstillstandsabkommen zwischen den beiden Staaten funktionsunfähig gemacht worden.

Bei einer Pressekonferenz im Pentagon gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Joint Chiefs of Staff, General Dan Caine, bezeichnete Hegseth die Operation „Epic Fury“ als überwältigenden Erfolg auf dem Schlachtfeld, der alle strategischen Ziele erreicht habe. Die am 28. Februar gestartete Militäroperation zielte auf Irans Raketenfähigkeiten, die Verteidigungsindustrie, die Marinekräfte und die Nuklearentwicklungswege ab.

Operation Epic Fury war ein historischer und überwältigender Sieg auf dem Schlachtfeld. Ein militärischer Sieg mit großem V.

Pete Hegseth, US-Verteidigungsminister — Al Jazeera English

Der Waffenstillstand kam zustande, nachdem Präsident Donald Trump nur zwei Stunden vor Ablauf seiner Frist für Teheran, die blockierte Straße von Hormuz wieder zu öffnen, von einem drohenden Großangriff auf den Iran zurückgeschreckt war. Die wichtige Öllieferroute war in dem 40-tägigen Konflikt zum Zankapfel geworden.

Hegseth behauptete, die neue Führung des Iran habe alle Optionen ausgeschöpft und um den Waffenstillstand gebeten. Er betonte, dass US-Truppen in der Region bleiben würden, um die Einhaltung zu überwachen und sicherzustellen, dass der Iran niemals Atomwaffen entwickeln könne.

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Al Jazeera stellt die Siegesbehauptungen sowohl der USA als auch des Iran gleichwertig dar und betont die widersprüchlichen Narrative ohne wertende Kommentare. Die Berichterstattung hebt die Diskrepanz zwischen den konkurrierenden Interpretationen hervor und liefert detaillierte Einblicke in Irans Gegenposition durch offizielle Stellungnahmen.