Die Polizei von San Francisco nahm einen 20-jährigen Mann fest, nachdem er in den frühen Morgenstunden des Freitags einen Molotowcocktail auf das Wohnhaus von OpenAI-CEO Sam Altman geworfen hatte. Dabei wurde ein Außenzaun in Brand gesetzt, bevor der Täter zu Fuß floh.
Der Angriff ereignete sich gegen 4 Uhr Ortszeit im Stadtteil North Beach. Beamte reagierten auf Meldungen über ein Brandstiftungsdelikt am Wohnhaus, bei dem Teile des Eingangszauns in Flammen aufgingen.
Weniger als eine Stunde später ging ein weiterer Notruf ein: Ein Mann drohte damit, ein Gebäude in der Nähe des OpenAI-Hauptquartiers niederzubrennen – etwa drei Meilen entfernt. Die Polizei erkannte in dem Verdächtigen dieselbe Person wie beim ersten Vorfall und nahm ihn fest.
Zum Glück wurde niemand verletzt. Wir schätzen die schnelle Reaktion der SFPD und die Unterstützung der Stadt sehr, die dazu beigetragen hat, unsere Mitarbeiter zu schützen.
OpenAI-Sprecher — Al Jazeera English
Die Polizei hat die Identität des Verdächtigen noch nicht preisgegeben und auch kein mögliches Motiv für den Angriff genannt. Der Vorfall markiert eine Eskalation der Spannungen rund um OpenAI und dessen Führung, da das Unternehmen zunehmend Kritik an der Entwicklung künstlicher Intelligenz und militärischen Partnerschaften ausgesetzt ist.
Al Jazeera ordnet den Angriff in den weiteren Kontext der KI-Kritik und militärischer Partnerschaften ein und betont die öffentliche Skepsis gegenüber der Technologie. Die Berichterstattung hebt den Vergleich zwischen KI und ICE-Bewertungen hervor und deutet auf systemische Bedenken gegenüber dem Einfluss der Tech-Branche hin, statt sich ausschließlich auf die Straftat zu konzentrieren.